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Probenahme Landwirtschaft

So ziehen Sie Bodenproben richtig

Für die Probenahme benötigen Sie:

  • Bohrstab (oder Spaten)
  • Schraubenzieher oder Eisen
  • 1 Plastikeimer
  • Verpackungsbeutel
  • Auftragsformular

Die Zahl der Proben richtet sich nach der Größe der Fläche. Bei großen Flächen sollten maximal 5 Hektar Fläche zu einer Probe vereinigt werden.

Jede Probe besteht aus einer bestimmten Anzahl von Einstichen, die auf der untersuchten Fläche vorgenommen werden.

Pro Hektar sollten mindestens 10 Einstiche gemacht werden.

Beprobungstiefen:

  • Grünland: 0 - 10 cm
  • Acker 0 - 30 cm (bzw. entsprechend Bearbeitungstiefe).

Anschließend wird der Boden gründlich gemischt. Von dieser Bodenmischung werden jeweils 200 -300 g in einen Probenbeutel gefüllt.

Zur Kennzeichnung die Probenbeutel mit einem wasserfesten Stift nummerieren oder etikettieren. Probenliste mit Details zu den Proben der Lieferung beifügen. Bitte die Formulare nicht mit Filzstift ausfüllen!

Wann?

Die Zeit vom Herbst bis zum Frühjahr ist günstig für die Probenahme. Bis 2 Monate nach einer Düngung sollte keine Probe gezogen werden. Um Versorgungsänderungen im Boden feststellen zu können, ist eine regelmäßige Untersuchung im Abstand von drei Jahren empfehlenswert.

Zu teuer?

Wenn Sie z.B. eine 3 ha große Fläche entsprechend dem Kombipaket untersuchen lassen, entstehen Kosten von 20,00 € : 3 = 6,67 €/Hektar. Bei einem Untersuchungsintervall von 3 Jahren sind das 2,22 €/Hektar und Jahr. Das entspricht je nach Kultur etwa 0,4 - 1% der jährlichen Düngerkosten. Wenn Sie durch die Analyse 2,22 € Düngerkosten sparen oder den Ertrag um 2,22 € steigern können, hat sich die Analyse schon gelohnt. Den Boden regelmäßig zu untersuchen und dadurch gezielt zu düngen ist eine hochprofitable Investition.

Auftragsformular Landwirtschaft

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