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Probenahme Weinbau

So ziehen Sie Bodenproben richtig

  • In jedem Schlag an verschiedenen Stellen über die Fläche verteilt Erde entnehmen. Dabei je
    Hektar ca. 15 Eichstiche machen.
  • Die Beprobungstiefe ist 30 cm, also in der Hauptwurzelzone.
  • Bei Neuanlagen oder bei einer Erstuntersuchung ist auch die Untersuchung des Unterbodens in 30 - 60 cm Tiefe sinnvoll.
  • Sammeln Sie die Erde der einzelnen Bohrstellen in einem Eimer sammeln und mischen Sie sie am Schluss der Probenahme gut durch.
  • Von diesem Gemisch 250 - 300 g Erde in einen Kunststoffbeutel umfüllen und mit einem wasserfesten Stift nummerieren. Das Auftragsformular mit den Schlagdaten bitte der Sendung beifügen.

Beim Steillagenprogramm beachten

Für eine Bodenprobe können zu fördernde Rebflächen bis zu einem Umfang von höchstens 0,2 Hektar zusammengefasst werden, wenn eine räumliche Nähe sowie gleiche Boden- und Wasserverhältnisse gegeben sind.

Bei größeren Parzellen (größer 0,2 ha) müssen pro Hektar Rebfläche mindestens 3 Bodenproben gezogen und untersucht werden. D.h., für eine Einzelfläche von 1,1 Hektar müssen mindestens 4 Bodenprobenergebnisse vorliegen (1,1 x 3 = 3,3), für eine Einzelfläche von 0,4 Hektar müssen mindestens 2 Bodenprobenergebnisse vorliegen (0,4 x 3 = 1,2).

Bitte teilen Sie uns im Auftragsformular den Steinanteil der Bodenschichten mit.

Wann?

Die Zeit vom Herbst bis zum Frühjahr ist günstig für die Probenahme. Bis 2 Monate nach einer Düngung sollte keine Probe gezogen werden. Eine Wiederholung der Bodenuntersuchung alle drei Jahre ist empfehlenswert.
 

Auftragsformular Weinbau

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