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Grundfutteranalysen für Pferde

Ein schmackhaftes Grundfutter mit guter Struktur, niedrigem Rohproteingehalt und ausgewogenen Mineralstoff- und Spurenelementgehalten ist die beste Voraussetzung für ein gesundes und langes Pferdeleben.

Abhängig vom Pflanzenbestand, der Düngung und den Erntebedingungen schwanken die Inhaltsstoffe des Grundfutters stark. Um eine bedarfs- und leistungsgerechte Ration zusammenstellen zu können, in der das Grundfutter mit den passenden Zusatzfuttermitteln ergänzt wird, ist eine Grundfutteranalyse sehr empfehlenswert.

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Leberprobleme beim Pferd können z.B. durch Protein- oder Fettüberschuss, schimmeliges Heu, Fehlgärungen bei Silage, durch Schwermetalle aus dem Tränkewasser und durch Giftpflanzen (z.B. Herbstzeitlose, Jakobskreuzkraut) verursacht werden.

Hier hilft Ihnen unsere Grundfutteranalyse, die Ursachen aufzudecken.

Das Zuckermolekül Fruktan wird vor allem im Frühjahr und Herbst im Gras gespeichert.

Spitzenwerte ergeben sich an sonnigen Tagen, wo die Wärme für das Pflanzenwachstum fehlt. Oft macht Fruktan die Hälfte des gesamten Zuckergehaltes aus. Eine erhöhte Fruktanaufnahme verursacht eine extreme Vermehrung der Milchsäurebakterien im Dickdarm. Die Folge: Der Darminhalt übersäuert und es kommt zum massenhaften Absterben lebenswichtiger Darmbakterien und die Darmwände werden geschädigt. Nun können Endotoxine, die beim Zerfall der Milchsäurebakterien entstanden sind, über die Darmwand in den Blutkreislauf und dann in die Huflederhaut gelangen. Dort lösen sie Entzündungen aus. Bei vorbelasteten Tieren (Übergewicht, Störungen im Glucosestoffwechsel) kann Fruktan dadurch Hufrehe verursachen. Wir messen in Grasprodukten den Gesamtzucker und Fructangehalt und liefern Ihnen Informationen, ob ein Risiko vorliegt.

Bei vielen Heuproben sind Natrium, Magnesium, Kupfer und Zink knapp, während die Gehalte an Mangan und Eisen zu hoch sind. Diese Werte sollte man kennen, um ein passendes Ergänzungsfutter auswählen zu können.