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Probenahme Futtermittel Rinder

Auf die richtige Probenahme kommt es an

Der Nutzen von Futtermittelanalysen ist für die moderne Tierernährung unumstritten. Nur durch eine genaue Analyse der wertbestimmenden Inhaltsstoffe können Rationen bedarfsgerecht zusammengestellt werden. Auf dem Weg einer Futterprobe vom Silo bis in die modernen Analysengeräte unseres Labors bestehen jedoch eine Fülle von Fehlermöglichkeiten, die zur Fehleinschätzungen bei der Beurteilung des Futtermittels führen können.

Deshalb geben wir Ihnen hier einige Tipps zur korrekten Gewinnung von repräsentativen Futter- und Silageproben.

  • Die Probeentnahme am Silo sollte frühestens sechs, besser sieben Wochen nach der Befüllung erfolgen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Silierprozess noch nicht vollständig abgeschlossen ist.
  • Die Probenahme erfolgt am besten mit Hilfe eines Silostechers an 2-3 Stellen. Die Anzahl der notwendigen Einzelproben hängt vom Gesamtvolumen des Silos, aber auch davon ab, wie inhomogen zum Beispiel das Gras bereits bei der Einsilierung war.
  • Silofolie an der Entnahmestelle über Kreuz ca. 15 x 15 cm aufschneiden und umklappen. Den Bohrstab etappenweise bis zur Einstichtiefe unter Drehbewegungen in den Futterstock einstechen und das entnommene Material in einem sauberen Eimer sammeln.
  • Achten Sie darauf, dass die Silofolie im nachhinein wieder mit einem wetterfesten Klebeband luftdicht verschlossen wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass an diesen Stellen Fehlgärungen und in der Folge Schimmelnester entstehen. Ist das Silo bereits angebrochen, sollten die Proben direkt an den frischen Schnittflächen und gleich an mehreren Stellen in unterschiedlicher Höhe entnommen werden. Hier reicht meist eine handvoll Futter.
  • Die gewonnenen Einzelproben sollten gründlich durchmischt werden. Rund 400 Gramm der gut durchmischten Sammelprobe werden anschließend in saubere, trockene und feuchtigkeitsundurchlässige Kunststoffbeutel verpackt. Handelsübliche Gefrierbeutel haben sich hierbei als sehr geeignet erwiesen. Beim Verpacken sollte die Restluft weitestgehend aus dem gefüllten Probenbeutel herausgepresst werden.
  • Außen an der Probe sollte ein Aufkleber oder ein gut lesbarer Zettel angebracht werden, auf dem die Absender-Adresse, die genaue Bezeichnung des Probenmaterials sowie das Verpackungsdatum festgehalten sind. Insbesondere im Sommer sollte die Probe nach Möglichkeit vor dem Versand tief gefroren werden.
     

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