MENÜ
zurück

Achtung Winzer: Jetzt an Bodenproben denken.

Salvador Dali sagte einmal: "Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.“ Was in der Traube steckt, ist zu einem großen Anteil das Abbild des Bodens, auf dem die Rebe wächst. Und wie es um den Boden steht, sollte dem professionellen Winzer nun doch kein Geheimnis sein.

Über 80% der Bodenproben aus dem Weinbau sind mit Phosphor und Kalium überversorgt. Fast 40% aller Proben zeigen einen Mangel am Spurenelement Bor, das im Kohlehydratstoffwechsel eine lebenswichtige Rolle spielt: Es nimmt dabei z.B. Einfluss auf den Zuckergehalt der Traube und die Stabilität der Zellwände. Stabilere Zellwände bedeuten einen höheren Schutz gegen Pilzinfektionen. Dagegen hat sich die Versorgung mit dem Spurenelement Kupfer auf manchen Flächen zum Problem entwickelt.

In den vergangenen Wochen sind die Preise für Betriebsstoffe, vor allem für Düngemittel regelrecht explodiert. Deshalb ist eine Bodenanalyse gerade jetzt sinnvoll: Mit einer Analyse können Sie an den richtigen Stellen sparen, die Umwelt schonen und trotzdem optimale Qualität ernten. Nutzen Sie deshalb den Herbst, um Bodenproben zu ziehen und die Düngung für das nächste Jahr sorgfältig zu planen. Das Geheimnis eines guten Weines kann auch eine Bodenanalyse sein...

Zu den Bodenanalysen für Weinbau