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Physikalische Untersuchungen

Trübung

Enthält Wasser Schwebstoffe oder Kolloide, vermindert sich die Transparenz. Ursache ist die Lichtstreuung, die durch diese Partikel verursacht wird. Über die photometrische Trübungsmessung wird ermittelt, wie hoch der Anteil der ungelösten Partikel in der Wasserprobe ist. Partikel sind im Wasser aus ästhetischen und hygienischen Gründen unerwünscht. Algen, Bakterien, Rostpartikel, Bodenteilchen, Kalkpartikel tragen zur Erhöhung des Trübungswertes bei.

Bei Brunnenanlagen führen häufig höhere Mangan- und Eisengehalte zu erhöhter Trübung. Sauberstes Wasser hat eine Trübung von 0,016 NTU, gutes Trinkwasser 0,05 - 0,5 NTU. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegt bei 1,0 NTU, denn sauberes Trinkwasser soll frei sein von ungelösten Stoffen. Bei einer höhten Trübung können sich Beläge im Leitungssystem bilden und es kann zu Geruchs- und Geschmacksproblemen kommen. Außerdem können sich Bakterien an Feststoffpartikel an- oder in Mikroflocken einlagern. Ein getrübtes Wasser hygienisch einwandfrei zu halten ist dadurch schwierig.